Paris Place de la Concorde
18. Dezember 2025Entdecken Sie den größten Platz von Paris mit einer beeindruckenden Fläche von 7,56 Hektar. Dieser historische Ort erstreckt sich über 360 Meter Länge und 210 Meter Breite zwischen den Tuilerien und der Champs-Élysées.
Seine Geschichte reicht bis ins 18. Jahrhundert zurück. Ursprünglich als Place Louis XV erbaut, wurde er während der Französischen Revolution in Place de la Révolution umbenannt. Hier fanden wichtige historische Ereignisse statt.
Der Platz war Schauplatz der Hinrichtung von König Ludwig XVI. und Marie Antoinette. Die Guillotine stand an diesem Ort, der später seinen heutigen Namen erhielt.
Heute bewundern Besucher den beeindruckenden Obelisken von Luxor und die kunstvollen Brunnen. Diese architektonischen Meisterwerke verleihen dem Areal seinen besonderen Charakter.
Schlüsselerkenntnisse
- Größter öffentlicher Platz in Paris mit 7,56 Hektar Fläche
- Historischer Schauplatz der Französischen Revolution
- Ursprünglich als Place Louis XV im 18. Jahrhundert erbaut
- Standort der Hinrichtungen von Ludwig XVI. und Marie Antoinette
- Bekannt für den Obelisken von Luxor und kunstvolle Brunnen
- Gehört zu den fünf königlichen Plätzen von Paris
- Strategische Lage zwischen Tuileriengarten und Champs-Élysées
Einführung in den Place de la Concorde
Dieser historische Schauplatz zählt zu den bedeutendsten Orten der französischen Hauptstadt. Seine Entstehung geht auf das 18. Jahrhundert zurück, als er als Ehrenmal für König Ludwig XV. konzipiert wurde.
Während der Französischen Revolution erlebte der Ort dramatische Veränderungen. Über 1.300 Menschen fanden hier durch die Guillotine den Tod, darunter bekannte Persönlichkeiten.
Im 19. Jahrhundert gestaltete Jakob Ignaz Hittorff den Platz komplett um. Er fügte die beeindruckenden Brunnen und den berühmten Obelisken von Luxor hinzu. Diese Elemente verleihen dem Areal sein heutiges Gesicht.
Der Name „Concorde“ symbolisiert die Versöhnung nach den turbulenten Jahren der Revolution. Er steht für den Wunsch nach Einheit und Frieden in der Nation.
Umgeben wird der größte Platz der Stadt von prachtvollen Gebäuden. Das Hôtel de la Marine und das Hôtel de Crillon zeugen von architektonischer Eleganz.
Heute dient das Areal als wichtiger Veranstaltungsort und zieht jährlich unzählige Besucher an. Seine Integration in das städtebauliche Gefüge entlang der historischen Achse macht ihn zu einem besonderen Highlight.
Lage und Bedeutung des Platzes in Paris
Im Herzen der französischen Metropole erstreckt sich dieser bedeutende Ort mit strategischer Positionierung. Seine zentrale Lage im 8. Arrondissement verbindet die Seine mit dem berühmten Tuileriengarten und der Prachtstraße Champs-Élysées.

Verkehrsknotenpunkt und Anbindung
Als wichtiger Verkehrsknoten bietet der Bereich exzellente Verbindungen. Die Metro-Station Concorde wird von den Linien 1, 8 und 12 bedient. Mehrere Buslinien wie 24, 42 und 52 halten direkt am Areal.
Wichtige Verkehrsadern treffen hier zusammen. Die Rue Royale, Avenue des Champs-Élysées und Rue de Rivoli münden in diesen Bereich. Diese Straßen bilden das Rückgrat des städtischen Verkehrsnetzes.
Für die Olympischen Spiele 2024 sind Umgestaltungen geplant. Die Verkehrsberuhigung soll den Ort noch attraktiver machen. Besucher profitieren von verbesserten Fußgängerbereichen.
Die Place de la Concorde im städtebaulichen Gefüge
Dieser Bereich bildet das Kernstück der historischen Achse. Die berühmte Axe historique verläuft vom Louvre zum Arc de Triomphe. Diese Sichtachse prägt das Stadtbild entscheidend.
Eine weitere Blickbeziehung besteht rechtwinklig dazu. Von der Kirche La Madeleine blickt man zum Palais Bourbon. Diese architektonische Ausrichtung zeigt die planerische Meisterschaft.
Der Ort dient häufig als Startpunkt für Paraden und Feierlichkeiten. Seine Größe und zentrale Lage machen ihn ideal für Veranstaltungen. Touristen und Einheimische nutzen ihn gleichermaßen.
In der Nähe finden Sie bedeutende Sehenswürdigkeiten. Der Jardin des Tuileries und die Seine-Brücken sind schnell erreichbar. Diese Nähe erhöht die Attraktivität zusätzlich.
| Verbindungsart | Details | Bedeutung |
|---|---|---|
| Metro-Verbindungen | Linien 1, 8, 12 (Station Concorde) | Haupterschließung des Zentrums |
| Buslinien | 24, 42, 52, 72, 73, 84 | Feinerschließung des Umlands |
| Hauptstraßen | Champs-Élysées, Rue Royale, Rue de Rivoli | Verkehrliche Hauptachsen |
| Fußgängerwege | Zu Tuileriengarten und Seine-Ufern | Touristische Erschließung |
| Blickachsen | Zum Arc de Triomphe und Louvre | Städtebauliche Einbindung |
Als Drehscheibe für Besucher und Bewohner verbindet dieser Ort Geschichte und Moderne. Seine einzigartige Stellung im Stadtgefüge macht ihn zu einem unverzichtbaren Teil des Pariser Lebens.
Ein Platz mit vielen Namen: Die bewegte Namensgeschichte
Über zwei Jahrhunderte hinweg erhielt dieser Ort fünf verschiedene Bezeichnungen. Jeder Name spiegelt die politischen Veränderungen in Frankreich wider.
Ursprünglich als Place Louis XV im Jahr 1763 eingeweiht, ehrt er den damaligen König. Ange-Jacques Gabriel entwarf den Bereich als monumentales Ehrenmal.

Während der Französischen Revolution erfolgte 1792 die Umbenennung zu Place de la Révolution. In dieser Phase fanden hier bedeutende Hinrichtungen statt. Die Guillotine forderte über 1.300 Menschenleben.
1795 erhielt der Ort den Namen Place de la Concorde. Diese Bezeichnung symbolisierte die Versöhnung nach den revolutionären Wirren. Der Wunsch nach nationaler Einheit stand im Vordergrund.
Während der Restauration 1826 kehrte man zu monarchistischen Traditionen zurück. Die Benennung als Place Louis XVI gedachte des hingerichteten Königs. Diese Phase dauerte jedoch nur kurz.
Unter der Julimonarchie 1830 setzte sich endgültig der Name Place de la Concorde durch. Dieser Begriff blieb bis heute erhalten und steht für Ausgleich.
Die Namenswechsel zeigen deutlich Frankreichs politische Entwicklung. Von der Monarchie über die Revolution bis zur Republik – jeder Abschnitt hinterließ seine Spuren.
Historische Dokumente und Schilder belegen diese Transformationen. Sie erzählen die bewegte Geschichte des größten Platzes von Paris.
Der heutige Name Concorde verkörpert friedliche Koexistenz. Er erinnert an überwundene Konflikte und nationale Versöhnung.
Die wechselhafte Geschichte des Platzes im Überblick
Seine Entwicklung spiegelt Frankreichs wechselvolle Geschichte wider. Jede Epoche hinterließ ihre unverwechselbaren Spuren auf diesem geschichtsträchtigen Boden.
Ursprünge und Entstehung im 18. Jahrhundert
Im Jahr 1755 begann die Gestaltung unter Ange-Jacques Gabriel. Der Architekt entwarf den Bereich als monumentales Ehrenmal für den König.
1765 weihte man die prächtige Reiterstatue Ludwig XV. ein. Dieses Kunstwerk symbolisierte die Macht der Monarchie.
Schauplatz der Französischen Revolution
Während der Französischen Revolution verwandelte sich der Ort in einen Schauplatz des Terrors. Die Guillotine forderte hier 1.345 Menschenleben.
Am 21. Januar 1793 fand die Hinrichtung von Ludwig XVI. statt. Später traf es auch Marie Antoinette und Maximilien Robespierre.

Transformation im 19. Jahrhundert
1836 erreichte ein besonderes Geschenk Ägyptens den Platz. Der Obelisk von Luxor mit seinen 230 Tonnen erforderte innovative Transportmethoden.
Jakob Ignaz Hittorff gestaltete die kunstvollen Brunnen Fontaine des Mers und Fontaine des Fleuves. Diese Meisterwerke verleihen dem Areal noch heute seinen Charakter.
Das 20. und 21. Jahrhundert: Vom Denkmalschutz zu den Olympischen Spielen
1937 erhielt der Bereich Denkmalschutz. Politische Demonstrationen und kulturelle Veranstaltungen fanden hier statt.
Für die Olympischen Spiele 2024 plant man Verkehrsberuhigungen. Der Nationalfeiertag wird traditionell mit militärischen Paraden gefeiert.
Diese kontinuierliche Transformation zeigt die Anpassungsfähigkeit des Ortes. Vom monarchischen Symbol zum modernen Veranstaltungsort blieb seine Bedeutung stets erhalten.
Die Architektur des Paris Place de la Concorde
Die architektonischen Meisterwerke dieses Ortes erzählen eine faszinierende Geschichte handwerklicher Perfektion. Jedes Element wurde mit großer Sorgfalt gestaltet und symbolisiert verschiedene Aspekte französischer Kultur und Geschichte.
Der Obelisk von Luxor: Ein ägyptisches Monument
Dieses beeindruckende Monument ragt 23,50 Meter in den Himmel. Aus rotem Granit gefertigt, wiegt der Obelisk stolze 230 Tonnen.
Seine Geschichte reicht bis ins 13. Jahrhundert vor Christus zurück. Muhammad Ali Pascha schenkte dieses Kunstwerk 1831 Frankreich. Die aufwändige Aufstellung erfolgte erst 1836.
Die Hieroglyphen an den Seiten erzählen alte ägyptische Geschichten. Seit 1998 ziert ein vergoldetes Pyramidion die Spitze. Dies verleiht dem Monument zusätzlichen Glanz.
Die Brunnen: Fontaine des Mers und Fontaine des Fleuves
Jakob Ignaz Hittorff entwarf diese meisterhaften Wasserspiele. Jeder Brunnen misst 16,50 Meter im Durchmesser.
Die Fontaine des Mers symbolisiert Meeresschifffahrt und Fischfang. Maritime Figuren und Meereswesen schmücken dieses Kunstwerk.
Die Fontaine des Fleuves stellt Flussschifffahrt und Landwirtschaft dar. Beide Brunnen wurden 1840 eingeweiht und 2002 renoviert.
Die acht Stadtstatuen und die Kandelaber
Acht allegorische Figuren repräsentieren wichtige französische Städte. Marseille, Bordeaux und Lyon sind unter ihnen vertreten.
Jean-Pierre Cortot schuf diese künstlerischen Darstellungen. Jede Statue verkörpert den Charakter ihrer Stadt.
Zwanzig gusseiserne Kandelaber beleuchten das Areal. Diese „Colonnes rostrales“ verweisen auf das nahe Hôtel Marine.
Alle architektonischen Elemente harmonieren perfekt miteinander. Sie schaffen ein einzigartiges Gesamtbild von historischer Bedeutung.
Die Prachtbauten: Hôtel de la Marine und Hôtel de Crillon
An der Nordseite des historischen Areals erheben sich zwei architektonische Juwelen, die Frankreichs wechselvolle Geschichte verkörpern. Diese eleganten Bauwerke rahmen den größten Platz der Stadt und bieten einen beeindruckenden Blick auf den berühmten Obelisken.
Vom Garde-Meuble zum Museum: Das Hôtel de la Marine
Das Hôtel Marine begann seine Geschichte 1757 als königliche Möbelkammer. Architekt Ange-Jacques Gabriel entwarf das Gebäude mit prächtigen korinthischen Säulen.
Während der Französischen Revolution diente es als Marineministerium. Seit 2021 beherbergt es ein Museum mit der Al Thani Collection.
Die umfassende Renovierung bewahrte die historische Intendantenwohnung. Besucher erleben heute originalgetreue Räume aus dem 18. Jahrhundert.

Vom Adelspalais zum Luxushotel: Das Hôtel de Crillon
Das Hôtel Crillon entstand ebenfalls nach Gabriels Plänen. Die Familie Crillon bewohnte das Adelspalais über Generationen.
1909 erfolgte die Umwandlung zum Luxushotel. 2017 schloss eine aufwendige Restaurierung ab.
Berühmte Gäste und Ereignisse prägten die Geschichte. 1778 unterzeichneten hier Frankreich und Amerika ihren Freundschaftsvertrag.
Heute empfängt das Fünf-Sterne-Hotel internationale Gäste. Moderne Restaurants und elegante Salons ergänzen die historischen Räume.
Architektonische Meisterwerke mit kultureller Bedeutung
Beide Gebäude zeigen neoklassische Fassaden mit harmonischen Proportionen. Korinthische Säulen und kunstvolle Steinmetzarbeiten zeugen von handwerklicher Perfektion.
Die symmetrische Anordnung schafft eine beeindruckende architektonische Einheit. Diese Prachtbauten bilden das nördliche Gegenstück zu den Tuileriengärten.
- Hôtel de la Marine: Ehemalige königliche Möbelkammer, heute Museum
- Hôtel de Crillon: Ehemaliges Adelspalais, jetzt Luxushotel
- Architekt Ange-Jacques Gabriel: Schöpfer beider Gebäude
- Korinthische Säulen: Charakteristisches architektonisches Element
- Renovierungen: Umfassende Restaurierungen in jüngster Zeit
- Kulturelle Nutzung: Museumsshop und Buchhandlungen im Hôtel de la Marine
Diese historischen Gebäude bewahren das architektonische Erbe des 18. Jahrhunderts. Ihre kontinuierliche Nutzung zeigt die lebendige Verbindung von Geschichte und Gegenwart.
Der Place de la Concorde heute: Veranstaltungen und Bedeutung
Heute dient das weitläufige Areal als multifunktionaler Ort für nationale Feierlichkeiten und kulturelle Events. Seine zentrale Lage macht ihn zum idealen Schauplatz für bedeutende Anlässe.
Jährlich finden hier die Feierlichkeiten zum Nationalfeiertag am 14. Juli statt. Militärparaden und festliche Veranstaltungen ziehen tausende Besucher an. Diese Tradition unterstreicht die nationale Bedeutung des Ortes.

Historische Events prägten das Image des Areals. Das Konzert von Jean Michel Jarre 1979 zählt zu den denkwürdigsten kulturellen Darbietungen. Politische Demonstrationen fanden hier ebenfalls statt.
Für die Olympischen Spiele 2024 plant man temporäre Sportstätten. Breakdance, Skateboard, BMX und 3×3-Basketball werden auf dem Platz ausgetragen. Die Eröffnungsfeier der Paralympics 2024 ist hier geplant.
Unter Bürgermeisterin Anne Hidalgo erfolgt eine umfassende Verkehrsberuhigung. Der Fußgängerbereich wird deutlich vergrößert. Diese Maßnahmen verbessern die Aufenthaltsqualität erheblich.
Täglich strömen Touristen zu diesem beliebten Ziel. Der Blick auf den Eiffelturm und die Champs-Élysées begeistert Besucher. Umliegende Museen wie Jeu de Paume und Orangerie bieten kulturelle Ergänzungen.
Symbolisch steht der Ort für Versöhnung und nationale Identität. Seine multifunktionale Nutzung zeigt die lebendige Verbindung von Geschichte und Gegenwart. Dieser Bereich bleibt ein wesentlicher Teil des Pariser Lebens.
Vom sportlichen Event bis zur kulturellen Darbietung – die Vielfalt der Veranstaltungen ist beeindruckend. Der Platz behauptet seine Rolle als wichtiger Treffpunkt in der modernen Metropole.
Fazit
Der Place de la Concorde bleibt ein einzigartiges Symbol französischer Geschichte und Kultur. Seine architektonischen Meisterwerke wie der Obelisk und die kunstvollen Brunnen faszinieren Besucher aus aller Welt.
Vom Schauplatz der französischen Revolution zum modernen Veranstaltungsort zeigt dieser Platz stetige Entwicklung. Die Olympischen Spiele 2024 werden hier neue Kapitel schreiben.
Entdecken Sie selbst die Prachtbauten Hôtel Marine und die umliegenden Gärten. Dieser Ort verbindet Vergangenheit und Zukunft im Herzen der Stadt.
Für Geschichtsinteressierte ist der größte Platz von Paris ein absolutes Muss. Seine evolutionäre Reise macht ihn zu einem lebendigen Denkmal nationaler Identität.

